Microsoft Dynamics 365 Finance & Operations, kurz D365 F&O, verbindet finanzielle und operative Prozesse in einer gemeinsamen ERP-Umgebung. Dynamics 365 Finance und Dynamics 365 Supply Chain Management greifen dabei eng ineinander.
Wir machen die Daten aus diesen durchgängigen Prozessen mit Power BI unternehmensweit nutzbar. Bei Bedarf ergänzen wir Planwerte, historische Daten und Informationen aus weiteren Systemen.
Integrierte Finanz- und Betriebsprozesse
Gemeinsame Datenbasis
Unternehmensweite Auswertungen
In Dynamics 365 Finance & Operations greifen operative Vorgänge und finanzielle Buchungen unmittelbar ineinander. Vertrieb, Beschaffung, Bestände, Produktion und Projekte bilden gemeinsam mit Finance und Controlling eine durchgängige Prozess- und Datenbasis. Mit Power BI lassen sich diese Zusammenhänge über Gesellschaften, Zeiträume und Finanzdimensionen hinweg auswerten.
Ergebnisse, offene Posten, Planwerte und finanzielle Entwicklungen über Gesellschaften, Zeiträume und Finanzdimensionen hinweg betrachten.
Umsatz, Marge, Aufträge und Kundenentwicklung auswerten.
Bestellungen, Lieferanten, Preise und Mengen analysieren.
Bestandswerte, Warenbewegungen und Reichweiten transparent machen.
Materialbedarf, Produktionsaufträge und Fertigungsfortschritt verfolgen.
Kosten, Erlöse, Budgets und Projektfortschritt gemeinsam auswerten.
In Dynamics 365 Finance & Operations greifen zentrale Geschäftsprozesse bereits ineinander. In größeren Organisationen kommen häufig weitere Gesellschaften, Planungslösungen, historische ERP-Daten und operative Systeme hinzu. Für ein unternehmensweites Reporting müssen diese Informationen konsistent strukturiert und gemeinsam ausgewertet werden.
Damit entsteht eine verlässliche Grundlage für Konzerncontrolling, FP&A und die unternehmensweite Steuerung.
Planungs-, CRM- und weitere Unternehmensdaten gemeinsam mit D365-F&O-Daten auswerten.
Währungen, Perioden, Finanzdimensionen und organisatorische Strukturen konsistent berücksichtigen.
Historische Daten aus Microsoft Dynamics AX, INTEX oder anderen Altsystemen für durchgängige Vergleiche mit aktuellen D365-F&O-Daten nutzen.
Plan-, Forecast- und Ist-Werte über Perioden und Gesellschaften hinweg vergleichen.
Die folgenden Beispiele zeigen typische Auswertungen für Finance, Vertrieb, Beschaffung, Lager und Bestände, Produktion sowie Planung und Forecast. Welche davon umgesetzt werden können, richtet sich nach den eingesetzten Modulen, der Konfiguration und den verfügbaren Daten.
GuV, Bilanz, offene Posten und Liquidität über Gesellschaften, Perioden und Finanzdimensionen hinweg analysieren, vom Monatsabschluss bis zum Konzerncontrolling.
Aufträge, Rechnungen, Gutschriften und Retouren bilden die Grundlage für Analysen nach Kunden, Artikeln, Produktlinien und Geschäftsbereichen.
Einkaufs- und Rahmenbestellungen nach Lieferanten, Mengen, Preisen und Status analysieren.
Bestandsmengen, Bestandswerte und Warenbewegungen nach Artikeln, Varianten, Standorten und weiteren Dimensionen auswerten.
Produktionsaufträge, Plan- und Ist-Mengen sowie Materialbedarf und Verfügbarkeit auf einer gemeinsamen Grundlage auswerten.
Planwerte, aktuelle Ist-Daten und Forecasts gemeinsam auswerten. Dabei können auch treiberbasierte Planungsmodelle sowie Planungsdaten aus weiteren Systemen oder Dateien einbezogen werden.
Beim Wechsel von Microsoft Dynamics AX oder anderen ERP-Systemen zu Microsoft Dynamics 365 Finance & Operations werden historische Bewegungsdaten nicht immer vollständig in die neue operative Umgebung übernommen. Für Vorjahresvergleiche, langfristige Entwicklungen und bestehende Kennzahlen bleiben diese Informationen jedoch relevant.
Wir bereiten historische Daten fachlich auf, ordnen sie den Strukturen der neuen D365-Umgebung zu und verbinden sie mit den aktuellen Daten in einem gemeinsamen Reportingmodell. So entstehen durchgängige Power-BI-Auswertungen, ohne dass die vollständige Historie in das operative ERP-System übertragen werden muss.
Microsoft Dynamics 365 Finance & Operations bildet eine zentrale Datenquelle für das Reporting. Für unternehmensweite Auswertungen werden D365-F&O-Daten in Microsoft Fabric bereitgestellt, fachlich modelliert und bei Bedarf mit Planungsdaten, historischen Daten und weiteren Unternehmenssystemen verbunden.
Über Dataverse und Link to Fabric können relevante D365-F&O-Daten für die weitere Verarbeitung in Microsoft OneLake verfügbar gemacht werden. Darauf aufbauend entstehen abgestimmte Datenmodelle, Kennzahlen und Berechtigungen für Power BI und weitere Datenprozesse.
Eine gemeinsame Datenbasis für aktuelle, historische und ergänzende Unternehmensdaten.
Unternehmensdaten werden häufig in mehreren Systemen gepflegt und für einzelne Zwecke separat aufbereitet. Mit Microsoft Fabric entsteht eine gemeinsame Grundlage, die D365-Daten mit Planungsdaten, historischen Informationen und Daten aus weiteren Unternehmenssystemen verbindet.
Eine gemeinsame Datenbasis schafft die Voraussetzung, Daten konsistent zusammenzuführen und für unterschiedliche Unternehmensaufgaben mehrfach zu nutzen.
Eine mögliche Anwendung ist eine 360°-Kundenplattform. Werden kundenbezogene Informationen aus D365 F&O, CRM, Marketing, Service und weiteren Kontaktpunkten auf einer gemeinsamen Grundlage zusammengeführt, entsteht eine konsistente Sicht auf Kunden und Geschäftsbeziehungen. Eine solche Customer Data Platform, kurz CDP, kann Kundenanalysen, Vertriebssteuerung, Serviceprozesse und ausgewählte KI-Anwendungen unterstützen.
Jede D365-F&O-Umgebung, jede Kennzahl und jede fachliche Fragestellung bringt eigene Anforderungen mit. Deshalb entwickeln wir die Reportinggrundlage gemeinsam mit Ihnen: von der Klärung der Geschäftsfragen bis zur Nutzung und Weiterentwicklung der Lösung.
Gemeinsam klären wir, welche Entscheidungen unterstützt werden sollen, welche Auswertungen bereits vorhanden sind und wo zusätzliche Transparenz benötigt wird.
Wir betrachten die relevanten D365-Daten, Finanzdimensionen, Gesellschaften und ergänzenden Quellen. Gemeinsam stimmen wir Definitionen, Zeiträume und Berechnungsregeln ab.
Die benötigten Daten werden bereitgestellt, fachlich aufbereitet und in einem abgestimmten Modell verbunden. Dabei können auch historische Daten und weitere Unternehmenssysteme einbezogen werden.
Auf Basis des gemeinsamen Modells entstehen die benötigten Berichte und Kennzahlen. Ergebnisse und Darstellungen werden anhand konkreter Anwendungsfälle gemeinsam validiert.
Auch nach der ersten Umsetzung unterstützen wir bei Aktualisierungen, Zugriffsfragen, Wissenstransfer und der schrittweisen Weiterentwicklung des Reportings.
Die passende Reportinggrundlage für D365 F&O entsteht aus konkreten Geschäftsfragen, abgestimmten Kennzahlen und einer schrittweise entwickelten Datenbasis.
Die konkrete Umsetzung richtet sich nach Ihrer D365-F&O-Umgebung, den vorhandenen Daten und den gewünschten Auswertungen. Antworten auf häufige Fragen zu Datenbereitstellung, Architektur und Nutzung finden Sie im folgenden Abschnitt.
Für das Reporting können finanzielle und operative Daten aus D365 F&O genutzt werden. Dazu gehören Daten aus den eng miteinander verzahnten Anwendungen Dynamics 365 Finance und Dynamics 365 Supply Chain Management. Auswertbar sind beispielsweise Hauptbuchdaten, Finanzdimensionen, Verkaufs- und Einkaufsbelege, Bestände, Produktionsaufträge, Projekte sowie weitere Stamm- und Bewegungsdaten. Der konkrete Umfang hängt von der D365-Umgebung, den eingesetzten Modulen und der Datenbereitstellung ab.
Ja. D365-F&O-Daten können je nach vorhandener Systemlandschaft beispielsweise mit Planungsdaten, historischen Daten aus Altsystemen, CRM-Informationen, Excel-Dateien oder Daten aus weiteren Unternehmenssystemen verbunden werden. So entsteht eine gemeinsame Reportinggrundlage für abgestimmte Kennzahlen und übergreifende Power-BI-Auswertungen. Welche Quellen einbezogen werden, richtet sich nach den fachlichen Anforderungen und der jeweiligen Datenbereitstellung.
Ja. Historische Daten aus Microsoft Dynamics AX, INTEX oder weiteren Altsystemen können aufbereitet, den Strukturen der neuen D365-F&O-Umgebung zugeordnet und gemeinsam mit aktuellen Daten ausgewertet werden. So bleiben Vorjahresvergleiche und langfristige Entwicklungen möglich, ohne die vollständige Historie in das operative System zu migrieren.
Ja. Daten aus mehreren Gesellschaften können in einem gemeinsamen Reportingmodell zusammengeführt und nach Gesellschaft, Zeitraum, Währung oder Finanzdimension ausgewertet werden. So entstehen sowohl gesellschaftsspezifische Berichte als auch übergreifende Vergleiche. Die benötigten Konsolidierungs- und Vergleichslogiken werden projektspezifisch abgestimmt.
Die mögliche Datenaktualität hängt von der gewählten Datenbereitstellung, dem Änderungsvolumen und der jeweiligen D365-F&O-Umgebung ab. Mit Link to Fabric können Änderungen aus Dataverse fortlaufend in Microsoft Fabric verfügbar gemacht werden. Für ausgewählte Anwendungsfälle lassen sich relevante Daten mit einer Verzögerung von etwa zwei bis fünf Minuten bereitstellen und nahezu in Echtzeit auswerten. Die vollständig integrierte Reportinggrundlage kann dagegen in anderen Intervallen aktualisiert werden. Welche Aktualität für das Power-BI-Reporting sinnvoll und technisch erreichbar ist, wird anhand der Datenmengen, Tabellen und fachlichen Anforderungen abgestimmt.
Microsoft Fabric kann bereits mit einer kleinen Kapazitätsstufe gestartet werden. Der Einstieg liegt aktuell bei rund 170 Euro pro Monat und Unternehmen, nicht pro Benutzer. Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem von Region, Vertrag und Abrechnungsmodell ab. Hinzukommen können Speicher- und Power-BI-Lizenzkosten. Bei wachsendem Bedarf lässt sich die Kapazität flexibel skalieren.
Zugriffe und Berechtigungen werden passend zu den Nutzergruppen und dem Reportingkonzept umgesetzt. In Power BI können unterschiedliche Zugriffsrechte für Berichte, Arbeitsbereiche und Datenmodelle eingerichtet werden. Rollenbasierte Datensichten ermöglichen zusätzlich, dass Nutzer nur die für sie vorgesehenen Daten sehen. Die konkrete Ausgestaltung wird anhand der vorhandenen Berechtigungsstrukturen und fachlichen Anforderungen abgestimmt.
Analysieren Sie Umsätze, Kunden, Artikel und Entwicklungen in einer interaktiven Power-BI-Auswertung.
Erhalten Sie Transparenz über GuV, Bilanz und finanzielle Kennzahlen in einer einheitlichen Auswertung.
Die Standardreports sind jeweils als Starter-Paket für 3.000 Euro zzgl. Lizenzkosten erhältlich. Nach Bereitstellung der erforderlichen Zugänge erfolgt die Einführung in der Regel innerhalb von zwei Wochen.
Die technische Bereitstellung richtet sich nach der vorhandenen D365-F&O-Umgebung und der passenden Architektur. Gemeinsam prüfen wir, wie die benötigten Daten für den Standardreport bereitgestellt und regelmäßig aktualisiert werden können.
Das Fabric-Starter-Paket ist für 2.000 Euro erhältlich. Es umfasst die erste Einrichtung der Fabric-Struktur, die Anbindung der D365-F&O-Daten, das Aufsetzen der automatisierten Ladeprozesse sowie eine persönliche Einführung.
Unsere Ladeprozesse sind bewusst leichtgewichtig aufgebaut, damit nur die tatsächlich benötigte Fabric Capacity genutzt wird. Für viele Einstiegsszenarien kann bereits eine kleine Kapazitätsstufe ausreichen. Der Einstieg liegt aktuell bei rund 170 Euro pro Monat und Unternehmen, nicht pro Benutzer. Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem von Region, Vertrag und Abrechnungsmodell ab.
Lizenzkosten für Power BI, Zebra BI und gegebenenfalls Microsoft Fabric sind nicht enthalten.
Bei mehreren Gesellschaften, besonderen Systemkonfigurationen oder abweichenden Datenstrukturen kann der Aufwand für die Bereitstellung und Aufbereitung der Daten variieren. In diesem Fall prüfen wir die Ausgangssituation vorab und stimmen den passenden Umfang individuell ab.
Ob Umsatzentwicklung, Margen, Bestände oder Vergleiche von Plan, Ist und Forecast: Gemeinsam prüfen wir Ihre vorhandenen Daten und Auswertungen und entwickeln eine Reportinggrundlage, die zu Ihren fachlichen Anforderungen und Ihrer D365-F&O-Umgebung passt.