Reporting für Microsoft Dynamics 365 Business Central mit Power BI
Ihre Daten sind bereits vorhanden.
Entscheidend ist, wie Sie sie nutzen.
Einkauf
Verkauf
Finanzen
Projekte
Lager
In Business Central sind viele Informationen aus dem Arbeitsalltag bereits vorhanden. Sie entstehen beispielsweise bei Buchungen und Posten, Verkaufsaufträgen, Einkaufsbestellungen, Lagerbeständen, Artikelbewegungen oder Projekten.
Viele dieser Informationen werden direkt in Business Central betrachtet, bearbeitet oder über bestehende Auswertungen genutzt. Wenn jedoch Daten aus mehreren Bereichen gemeinsam analysiert, Entwicklungen über längere Zeiträume verfolgt oder individuelle Kennzahlen regelmäßig bereitgestellt werden sollen, wird eine gemeinsame Sicht auf die Daten wichtiger.
Genau hier setzt ein ergänzendes Reporting mit Power BI an.
Typische Herausforderungen beim Reporting mit Business Central
Business Central bietet verschiedene Möglichkeiten, Informationen direkt im System zu betrachten, auszuwerten und weiterzuverarbeiten. Dazu gehören beispielsweise Berichte, Analyseansichten, Dimensionen oder die Arbeit mit Excel. Herausforderungen entstehen jedoch häufig, wenn Daten aus mehreren Bereichen zusammengeführt, Kennzahlen einheitlich berechnet oder Auswertungen regelmäßig für unterschiedliche Empfänger bereitgestellt werden sollen.
Auswertungen in Business Central
Erweiterte Analyse mit Power BI
Manuelle Excel-Auswertungen ablösen
Kennzahlen einheitlich definieren
Kennzahlen wie Umsatz, offene Posten, Lagerwert, Deckungsbeitrag oder Projektkosten können je nach Zeitraum, Dimension oder Berechnungslogik unterschiedlich ausfallen. Einheitliche Definitionen sorgen dafür, dass Ergebnisse nachvollziehbar bleiben und in verschiedenen Auswertungen auf derselben Grundlage beruhen.
Mehrere Mandanten auswerten
Wenn mehrere Mandanten, Gesellschaften oder Standorte in Business Central genutzt werden, können die relevanten Informationen an verschiedenen Stellen vorliegen. Für übergreifende Auswertungen müssen diese Daten so zusammengeführt werden, dass Zuordnungen, Dimensionen und Kennzahlen einheitlich betrachtet werden können.
Abstimmungsaufwand reduzieren
Wenn Berichte, Analyseansichten und Excel-Dateien parallel genutzt werden, entstehen schnell unterschiedliche Zahlenstände. Eine gemeinsame Reportinggrundlage reduziert den Abstimmungsaufwand und erleichtert es, wiederkehrende Auswertungen für verschiedene Empfänger bereitzustellen.
Daten aus Business Central mit Power BI flexibel auswerten
Business Central enthält viele Informationen aus kaufmännischen und operativen Prozessen. Für ein Reporting mit Power BI können diese Daten strukturiert aufbereitet und in einem gemeinsamen Datenmodell zusammengeführt werden.
Welche Daten und Auswertungen berücksichtigt werden können, hängt von der jeweiligen Business Central-Umgebung, den genutzten Funktionen, Dimensionen und verfügbaren Datenquellen ab. Unter anderem können folgende Bereiche einbezogen werden:
Finanzdaten strukturiert auswerten
Analysieren Sie Buchungen, Kontensalden, offene Posten und Zahlungsflüsse über verschiedene Zeiträume, Dimensionen oder Gesellschaften hinweg. So lassen sich finanzielle Entwicklungen und Abweichungen übersichtlich und nachvollziehbar darstellen.
- Gewinn- und Verlustrechnung sowie Bilanz
- Kontensalden nach Zeitraum oder Dimension
- Analyse offener Debitoren- und Kreditorenposten
- Entwicklung von Cashflow und Liquidität
- Vergleich von Ist-Werten, Budgets und Planwerten
Verkaufsdaten transparent analysieren
Analysieren Sie Verkaufsaufträge, Rechnungen, Debitoren und Artikel über verschiedene Zeiträume, Dimensionen oder Verkäufer hinweg. Umsatzentwicklungen, offene Aufträge und Abweichungen im Verkaufsprozess werden dadurch schneller sichtbar.
- Entwicklung von Umsatz und Auftragseingang
- Überblick über offene Verkaufsaufträge
- Umsatz nach Debitor, Artikel, Projekt oder Abteilung
- Verkäufe nach Verkäufercode oder Standort
- Vergleich von Preisen, Rabatten und Deckungsbeiträgen
Einkauf und Beschaffung im Blick behalten
Betrachten Sie Einkaufsbestellungen, Kreditoren, Artikel und Bestellmengen über verschiedene Zeiträume, Dimensionen oder Warengruppen hinweg. So werden Einkaufsvolumen, Preisentwicklungen und ausstehende Bestellungen im Beschaffungsprozess besser nachvollziehbar.
- Entwicklung von Einkaufsvolumen und Bestellungen
- Überblick über offene Einkaufsbestellungen
- Einkaufsvolumen nach Kreditor, Artikel oder Warengruppe
- Analyse von Preisen, Rabatten und Konditionen
- Vergleich von Lieferanten, Lieferzeiten und Bestellmengen
Bestände und Verfügbarkeit gezielt analysieren
Analysieren Sie Lagerbestände, Artikelbewegungen, Lagerwerte und Verfügbarkeiten nach Zeitraum, Lagerort oder Artikelgruppe. Dadurch wird sichtbar, wie sich Bestände entwickeln, wo Kapital gebunden ist und an welchen Stellen mögliche Engpässe entstehen können.
- Entwicklung von Lagerbeständen und Artikelbewegungen
- Bestände nach Artikel, Lagerort oder Artikelgruppe
- Analyse von Lagerwerten und Kapitalbindung
- Überblick über Verfügbarkeiten und mögliche Engpässe
- Auswertung von Reichweiten, Umschlag und Bestandsveränderungen
Projektkosten und Fortschritt im Blick behalten
Werten Sie Projektbudgets, Ist-Kosten, Projektabrechnung und Aufwände nach Projekt, Aufgabe, Zeitraum oder Dimension aus. So erhalten Sie eine klare Grundlage, um Budgetabweichungen, wirtschaftliche Entwicklungen und offene Projektpositionen besser zu beurteilen.
- Vergleich von Budget, Ist-Kosten und Projektabrechnung
- Projektkosten nach Aufgabe, Ressource, Abteilung oder Kostenstelle
- Analyse von Projektfortschritt und offenen Aufwänden
- Auswertung von Projektabrechnung und Deckungsbeiträgen
- Überblick über Abweichungen zwischen Planung und Ist-Werten
Finanzen
Finanzdaten strukturiert auswerten
- Gewinn- und Verlustrechnung sowie Bilanz
- Kontensalden nach Zeitraum oder Dimension
- Analyse offener Debitoren- und Kreditorenposten
- Entwicklung von Cashflow und Liquidität
- Vergleich von Ist-Werten, Budgets und Planwerten
Verkauf
Verkaufsdaten transparent analysieren
- Entwicklung von Umsatz und Auftragseingang
- Überblick über offene Verkaufsaufträge
- Umsatz nach Debitor, Artikel, Projekt oder Abteilung
- Verkäufe nach Verkäufercode oder Standort
- Vergleich von Preisen, Rabatten und Deckungsbeiträgen
Einkauf
Einkauf und Beschaffung im Blick behalten
- Entwicklung von Einkaufsvolumen und Bestellungen
- Überblick über offene Einkaufsbestellungen
- Einkaufsvolumen nach Kreditor, Artikel oder Warengruppe
- Analyse von Preisen, Rabatten und Konditionen
- Vergleich von Lieferanten, Lieferzeiten und Bestellmengen
Lager
Bestände und Verfügbarkeit gezielt analysieren
- Entwicklung von Lagerbeständen und Artikelbewegungen
- Bestände nach Artikel, Lagerort oder Artikelgruppe
- Analyse von Lagerwerten und Kapitalbindung
- Überblick über Verfügbarkeiten und mögliche Engpässe
- Auswertung von Reichweiten, Umschlag und Bestandsveränderungen
Projekte
Projektkosten und Fortschritt im Blick behalten
- Vergleich von Budget, Ist-Kosten und Projektabrechnung
- Projektkosten nach Aufgabe, Ressource, Abteilung oder Kostenstelle
- Analyse von Projektfortschritt und offenen Aufwänden
- Auswertung von Projektabrechnung und Deckungsbeiträgen
- Überblick über Abweichungen zwischen Planung und Ist-Werten
Mehr als ein einzelner Report
Business Central und weitere Quellen
ERP-Daten, Planwerte, CRM-Daten, Excel-Dateien oder weitere operative Anwendungen
Gemeinsame Datenbasis
Strukturierte Zusammenhänge und einheitlich definierte Kennzahlen
Power BI Reports
Interaktive Auswertungen für unterschiedliche Fachbereiche und Perspektiven
Eine Datenbasis, die zu Ihrer Business Central-Umgebung passt
Business Central-Daten strukturiert bereitstellen
Weitere Datenquellen gezielt einbeziehen
Grundlage für weitere Auswertungen schaffen
Microsoft Fabric als mögliche Ausbaustufe
Microsoft Fabric kann eine sinnvolle Ausbaustufe sein, wenn Reporting auf Basis von Business Central nicht nur einzelne Berichte abbilden, sondern langfristig mehrere Fachbereiche, Datenquellen und Auswertungen unterstützen soll.
Ob Fabric dafür benötigt wird, hängt von den vorhandenen Daten, dem geplanten Umfang und den Anforderungen an Bereitstellung, Aktualisierung und Erweiterbarkeit ab. Für einen überschaubaren Einstieg kann auch eine schlankere Datenbasis ausreichen.
Wann Fabric sinnvoll sein kann
- Mehrere Datenquellen gemeinsam nutzen
- Daten zentral aufbereiten und bereitstellen
- Eine gemeinsame Basis für mehrere Reports schaffen
So gehen wir bei Ihrem Business Central-Reporting vor
Jede Reportinglösung beginnt mit den konkreten Fragen, vorhandenen Auswertungen und der jeweiligen Business Central-Umgebung. Gemeinsam klären wir, welche Informationen benötigt werden und wie daraus eine passende Reportingstruktur mit Power BI entstehen kann.
Ausgangssituation verstehen
Daten und Kennzahlen prüfen
Datenbasis und Datenmodell entwickeln
Power BI Reports umsetzen
Reporting im Arbeitsalltag verankern
Erfahrung mit Business Central-Daten und Reporting
data4success ist auf Business Intelligence, Datenmodelle und Reportinglösungen für mittelständische Unternehmen spezialisiert. Dabei betrachten wir nicht nur die sichtbaren Reports, sondern auch die Datenstrukturen, fachlichen Zusammenhänge und Berechnungslogiken, auf denen ein verlässliches Reporting aufbaut.
Business Central gehört zu unseren zentralen Kompetenzfeldern. Unser Team verfügt über langjährige Erfahrung mit Business Central-Daten, Microsoft SQL Server, Datenmigrationen, Datenmodellen und Power BI. Dadurch können wir sowohl die technische Datenbasis als auch die fachlichen Anforderungen der späteren Anwender berücksichtigen.
ERP-Daten verstehen
Wir analysieren vorhandene Datenstrukturen und identifizieren die Informationen, die für die gewünschten Auswertungen benötigt werden.
Datenmodelle aufbauen
Wir bereiten Daten strukturiert auf und bilden fachliche Zusammenhänge sowie Berechnungslogiken nachvollziehbar ab.
Reporting umsetzen
Wir entwickeln Power BI Reports, die zu den Informationsbedürfnissen der vorgesehenen Nutzer und Fachbereiche passen.
Häufige Fragen zum Reporting mit Business Central
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Auswertung von Business Central-Daten mit Power BI und zur Gestaltung einer passenden Reportinglösung.
Können Daten aus Business Central mit Power BI ausgewertet werden?
Ja. Nach unserer Erfahrung lassen sich alle in Business Central vorhandenen und zugänglichen Daten für Power BI aufbereiten. Welche Inhalte konkret zur Verfügung stehen, richtet sich nach den eingesetzten Modulen und den darin erfassten Daten.
Welche Business Central-Daten können in das Reporting einbezogen werden?
Daten aus Finanzen, Verkauf, Einkauf, Lager und Projekten können ebenso berücksichtigt werden wie weitere in Business Central vorhandene Informationen. Welche Daten für das Reporting relevant sind, klären wir anhand der gewünschten Auswertungen und Kennzahlen.
Reichen die vorhandenen Berichte und Analyseansichten in Business Central nicht aus?
Die vorhandenen Berichte, Analyseansichten und Excel-Möglichkeiten in Business Central können für einzelne operative Fragen hilfreich sein. Wenn jedoch bereichsübergreifende Auswertungen, einheitliche Kennzahlen oder regelmäßige Reports für verschiedene Empfänger benötigt werden, kann eine ergänzende Power BI-Lösung sinnvoll sein.
Reicht der standardmäßige Business Central-Connector für Power BI aus?
Der standardmäßige Connector ermöglicht einen schnellen Einstieg und stellt Daten zu typischen Business Central-Entitäten bereit. Für unternehmensspezifische Kennzahlen, zusätzliche Tabellen und ein erweiterbares Datenmodell werden jedoch häufig weitere Daten benötigt. Diese erschließen wir gezielt und führen sie in einer gemeinsamen Reportinggrundlage zusammen.
Können Excel-Dateien oder Planwerte zusätzlich berücksichtigt werden?
Ja. Neben Business Central-Daten können bei Bedarf auch Excel-Dateien, Planwerte oder weitere ergänzende Informationen einbezogen werden. Wichtig ist, dass diese Daten fachlich sinnvoll zusammengeführt und für gemeinsame Auswertungen nutzbar gemacht werden.
Wird Microsoft Fabric für Business Central-Reporting benötigt?
Nicht zwingend. Für einen überschaubaren Einstieg kann auch eine schlankere Datenbasis ausreichen. Microsoft Fabric kann sinnvoll werden, wenn mehrere Datenquellen, viele Reports oder eine zentrale und erweiterbare Datenplattform aufgebaut werden sollen.
Können mehrere Mandanten, Gesellschaften oder Standorte gemeinsam ausgewertet werden?
Ja, wenn die benötigten Daten zugänglich sind und fachlich zusammengeführt werden können. Dabei müssen Zuordnungen, Dimensionen und Kennzahlen so abgestimmt werden, dass die Ergebnisse übergreifend nachvollziehbar bleiben.
Können bestehende Auswertungen weiter genutzt werden?
Bestehende Berichte, Analyseansichten oder Excel-Auswertungen können als Ausgangspunkt dienen. Nicht jede bestehende Auswertung muss sofort ersetzt werden. Gemeinsam prüfen wir, welche Inhalte übernommen, angepasst oder schrittweise in Power BI überführt werden sollten.
Sind individuelle Kennzahlen und Auswertungen möglich?
Ja. Reports und Kennzahlen können an die fachlichen Anforderungen Ihres Unternehmens angepasst werden. Gemeinsam wird festgelegt, welche Berechnungslogiken, Zeiträume, Filter und Betrachtungsebenen benötigt werden.
Für welche Unternehmensbereiche eignet sich ein Reporting auf Basis von Business Central?
Ein Power BI-Reporting auf Basis von Business Central eignet sich unter anderem für Finanzen, Verkauf, Einkauf, Lager und Projekte. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Daten darzustellen, sondern die Informationen zusammenzuführen, die für konkrete Auswertungen, Kennzahlen und Entscheidungen benötigt werden. Je nach Business Central-Umgebung können auch weitere Bereiche oder ergänzende Datenquellen einbezogen werden.
Vorkonfigurierte Standardreports für Business Central
Verkaufsreporting
Analysieren Sie Umsätze, Debitoren, Artikel und Entwicklungen in einer interaktiven Power-BI-Auswertung.
Finanzreporting
Erhalten Sie Transparenz über GuV, Bilanz und finanzielle Kennzahlen in einer einheitlichen Auswertung.
Starter-Paket
Die Standardreports sind jeweils als Starter-Paket für 3.000 Euro zzgl. Lizenzkosten erhältlich. Nach Bereitstellung der erforderlichen Zugänge erfolgt die Einführung in der Regel innerhalb von zwei Wochen.
Business Central Cloud oder On-Premises
Wird Business Central in der Cloud betrieben, ist das Fabric-Starter-Paket Bestandteil unserer Reportinglösung. Es übernimmt die automatisierte Bereitstellung und regelmäßige Synchronisierung der benötigten Daten. Bei einer On-Premises-Umgebung prüfen wir, ob eine schlankere Datenbasis ohne Microsoft Fabric ausreicht.
Fabric-Starter-Paket
Das Fabric-Starter-Paket ist für 2.000 Euro erhältlich. Es umfasst die erste Einrichtung der Fabric-Struktur, die Anbindung der Business Central-Daten, das Aufsetzen der automatisierten Ladeprozesse sowie eine persönliche Einführung.
Fabric Capacity
Unsere Ladeprozesse sind bewusst leichtgewichtig aufgebaut, damit nur die tatsächlich benötigte Fabric Capacity genutzt wird. Für viele Einstiegsszenarien kann deshalb bereits eine kleine F2 Capacity ausreichen. Die Lizenzkosten beginnen abhängig von Region, Abrechnungsmodell und Microsoft-Vertrag bei rund 170 Euro pro Monat. Den konkreten Preis prüfen wir anhand des jeweils aktuellen Microsoft-Angebots.
Lizenz- und Aufwandshinweise
Lizenzkosten für Power BI, Zebra BI und gegebenenfalls Microsoft Fabric sind nicht enthalten.
Bei mehreren Business Central-Mandanten, getrennten Systemumgebungen oder besonderen Datenstrukturen kann der Aufwand für die Bereitstellung und Zusammenführung der Daten abweichen. In diesem Fall prüfen wir die Ausgangssituation vorab und stimmen den passenden Umfang individuell ab.
Möchten Sie mehr aus Ihren Business Central-Daten herausholen?
Wenn Auswertungen heute viel manuelle Arbeit verursachen, wichtige Informationen nur schwer zusammengeführt werden können oder unterschiedliche Zahlenstände im Umlauf sind, lohnt sich ein genauer Blick auf Ihre Reportingstruktur.
Gerne besprechen wir mit Ihnen, welche Daten bereits vorhanden sind und wie daraus eine passende Power BI-Lösung entstehen kann.